Die Siener-Therapie (NPSO) zählt zu den modernen Mikro-Akupunktsystemen und kann als Therapieform zwischen der klassischen Akupunktur und Neuraltherapie eingeordnet werden. Über das sogenannte Somatotop können schmerz- und organbezogene Beschwerden gezielt lokalisiert und behandelt werden. Die Siener-Therapie wirkt ganzheitlich im Sinne kybernetischer Regelkreisläufe.
Das „Siener'sche Somatotop" befindet sich überwiegend im Bereich des Unterschenkels, an dem sich rückseitig die Wirbelsäule und im vorderen Bereich die verschiedenen Organe (siehe Bild) widerspiegeln. Die jeweiligen Reflexzonen werden punktuell mit Licht behandelt und schmerzhafte Bereiche oder funktionelle Störungen sanft stimuliert. Besonders bei akuten Schmerzen beschreiben Patienten häufig bereits während oder kurz nach der Behandlung eine spürbare Veränderung bzw. Verbesserung der Symptomatik.
Eine ganz besondere Therapiemöglichkeit bietet sich durch das Trigonum (zu finden als gleichseitiges Dreieck am medialen Knie), welches das vegetativ-hormonelle Steuerungssystem repräsentiert. Es lassen sich hormonelle, nervale und psychische Wirkungen behandeln und Dysbalancen ausgleichen.
Eine weitere wichtige Rolle bei der Siener-Therapie spielt die Behandlung der Lymphe. Lymphstauungen werden grundsätzlich bei jeder Sitzung berücksichtigt und können gut über die entsprechenden Areale behandelt werden.
Die Schulmedizin erkennt die NPSO nicht an. Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung und Wirksamkeit des Verfahrens sind nicht vorhanden. Genannte Anwendungsgebiete basieren auf Beobachtungen und Erfahrungswerten von Therapeuten.
Weitere Informationen: www.rudolf-siener-stiftung.de
www.praxis-schuette.de/downloads/pdfs/DNS_12_Gesundheit.pdf
